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| SMS Viribus Unitis |
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| Stapellauf: |
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24. Juni 1911 |
| Länge: |
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152,18 m |
| Breite: |
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27,34 m |
| Tiefgang: |
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8,23 m |
| Verdrängung: |
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20.013,55 t |
| Maschinen: |
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2 Hochdruck und 2 Niederdruckturbinen Parson |
| Kessel: |
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12 Yarrow Kohlekessel |
| Schrauben: |
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4 Schrauben Ø 2,75 m, dreiflügelig |
| Leistung: |
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27.383 PS |
| Geschwindigkeit: |
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20,80 kn |
| Aktionsradius: |
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4200 sm bei 10 kn |
| Bewaffnung: |
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12 x 30,5 cm L/45 Geschütze Skoda
in Drillingstürmen
12 x 15 cm L/50 Geschütze in Kasematten
18 x 7 cm SFK (später 12)
2 x 4,7 cm SFK
3 x 88 mm Schwarzlose Mitrailleusen
2 x 7,5 cm Geschütze (ab 1917)
2 x 53,3 cm Torpedorohre seitlich
Torpedoschutznetz |
| Panzerung: |
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Panzerdeck: 48 mm
Batterie: 180 mm
Geschütztürme: 100 - 305 mm
Gürtel: 150 - 280 mm
Kommandoturm: 250 - 356 mm |
| Besatzung: |
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32 Offiziere, 16 Unteroffiziere, 993 Mann |
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Die SMS Viribus Unitis war ein Schlachtschiff der k.u.k Kriegsmarine.
Der Name (dt. = mit vereinten Kräften) war der Wahlspruch des österreichischen Kaisers
Franz Josephs I. Das Schiff wurde am 24. Juni 1911 vom Stapel gelassen und nahm am 5.
Oktober 1912 seinen Dienst in der österreichisch-ungarischen Marine auf.
Der Bau kostete rund 67 Millionen Kronen und es waren während der rund 25-monatigen
Bauzeit ständig durchschnittlich 2.000 Arbeiter beschäftigt. Die Pläne für das Schiff
wurden vom k.u.k. Schiffbau-General-Ingenieur Siegfried Popper entworfen. |
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| Stapellauf 24. Juni 1911 |
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| Die Schiffe der Viribus-Unitis-Klasse waren kleiner als die
Dreadnoughts anderer Großmächte, sie hatten eine Verdrängung von nur etwa 22.000
Tonnen. Sie besaßen insgesamt zwölf schwere 30,5 cm-Geschütze in vier Drillingstürmen,
welche in überhöhter Endaufstellung montiert waren. Auf einen Turm mittschiffs konnte so
verzichtet werden. Damit folgten die Österreicher dem Vorbild der amerikanischen South
Carolina-Klasse. |
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| 30,5 cm-Geschütz in Drillingsturm |
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Diese Art der Geschützaufstellung wurde bei den Schiffen der
Viribus-Unitis-Klasse weltweit erstmalig angewandt und sollte sich bei späteren
Großkampfschiffen allgemein durchsetzen. Die Bewaffnung war damit ebenso stark wie die
ihres italienischen Gegenstücks Dante Alighieri, und sogar noch stärker als die der
deutschen König-Klasse mit nur zehn 30,5 cm-Geschützen. Die zwölf Skoda-Geschütze
waren von hervorragender Qualität und an Reichweite und Zielgenauigkeit, wie auch die
Feuerleittechnik, der vieler anderer Nationen überlegen. Der Unterwasserschutz war
allerdings relativ schwach ausgelegt, Torpedoschutz wurde durch Netze aus Stahl
gewährleistet, welche allerdings nur bei gestoppt liegendem Schiff anwendbar waren. Sie
waren teuer und schwer in Stand zu halten. Die Maschinen waren nicht übermäßig stark,
das Schiff war wie der Rest der Flotte als Küstenverteidiger konzeptioniert. Jedes Schiff
kostete etwa sechs Millionen Kronen.
Die Viribus-Unitis-Klasse umfasste außerdem noch die Schiffe SMS Prinz Eugen, SMS
Tegetthoff und SMS Szent István. |
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Schnittmodell des Schlachtschiffes "Viribus
Unitis", Maßstab 1:25
Heeresgeschichtliches Museum Wien |
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| Geschichte |
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| Im 1. Weltkrieg vermied die Flotte gemäß dem strategischen Konzept
einer Fleet-in-being offene Seeschlachten. Deshalb hatte die Viribus Unitis keine
nennenswerten Feindberührungen. |
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| 1. November 1918 - Die sinkende "Viribus
Unitis" |
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| Nach Ende des 1. Weltkrieges für Österreich musste das Schiff
wie die gesamte in Pola stationierte k.u.k. Kriegsflotte am 31. Oktober 1918 durch
Admiral Miklós Horthy von Nagybánya an die jugoslawische Marine übergeben werden. Dort
wurde das Schiff am 1. November von zwei italienischen Kampfschwimmern, die mittels eines
umgebauten Torpedos Sprengsätze am Rumpf verteilten und zündeten, in den Morgenstunden
versenkt, um noch vor dem Inkrafttreten des Waffenstillstandes ein weiteres Schlachtschiff
der österreichischen Marine außer Gefecht gesetzt zu haben. Aus
österreichisch-ungarischer und jugoslawischer Sicht nach dem Krieg, für Italien
rechtmäßig noch im Krieg. Es starben über 400 Seeleute, darunter auch der letzte
Kommandant des Schiffes, Janko Vukovic de Podkapelski, zu dessen Ehren eine Gedenktafel in
Pola aufgestellt wurde. |
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Text auszugsweise aus |
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